10 Tipps, um deine Webseite bekannter zu machen

Das Anlegen einer Webseite geht meistens schnell, daraus etwas Ansprechendes zu zaubern, ist die nächste Disziplin. Doch spätestens, wenn alles fertig ist, kommt das große Fragezeichen: Wie werde ich bekannt?

Der Bekanntheitsgrad ist eine Herausforderung, der sich viele Webseitenbetreiber gegenübersehen. Die Seite steht, aber die Besucherzahlen tröpfeln nur zäh vor sich hin. Das hat nicht unbedingt mit deiner Seite selbst zu tun, sondern vielmehr mit deiner fehlenden Reichweite. Oder anders: Keiner findet dich. Hier gibt es zum Glück allerhand Möglichkeiten, deine Bekanntheit und vor allem dein Google-Ranking zu verbessern.

Mit unseren Tipps zeigen wir dir die Eckpfeiler, mit denen du deine Webseite unter Menschen bringst, die genau das brauchen, was du bietest.

1.  Deine Basics: Design & Inhalt

Du hast jetzt vermutlich mit einem der hochtrabenden Worte wie SEO gerechnet. Zurecht, aber auf die gehen wir etwas später ein. Denn ein Faktor, der von vielen übersehen wird, ist die Aufmachung der Seite.

Wenn die Verpackung glänzt, sollte der Inhalt strahlen.

Es ist unerlässlich, dass du deine Webseite ansprechend gestaltest. Ob du dich selbst darum kümmerst, oder einen Webdesigner beauftragst, ist dabei dir überlassen. Versetze dich in deine Zielgruppe und frage dich: Lädt meine Seite zum Verweilen ein oder möchte ich sie direkt wieder wegklicken?

Wenn das Design deiner Seite zum Bleiben einlädt, muss der Inhalt erst recht überzeugen. Biete hier wirklich einen Mehrwert für deine Leser (auch SEO spielt eine wichtige Rolle, aber dazu wie gesagt später). Sorge für starke Texte und lass auch ruhig Außenstehende mal einen Blick darauf werfen.

2. Google My Business

Lege dir ein Firmenprofil bei Google My Business an. Dir ist bestimmt auch schon aufgefallen, dass bei manchen deiner  Google-Suchen (z.B. nach einem bestimmten Arzt, Dienstleister o.ä.) im rechten Feld ein Businesseintrag erscheint – samt Foto, Firmendetails und Bewertungen. Genau das erstellst du dir mit einem Businessprofil. Achte darauf, wirklich alle wichtigen Details auszufüllen. Es lässt dich noch professioneller auftreten und verschafft dir damit automatisch mehr Aufmerksamkeit.

3. Google Search Console

Dieser Part ist wirklich essenziell. Denn durch das Anmelden bei der Search Console, registriert Google, dass es deine Webseite gibt und nimmt sie automatisch in den Index auf. Die Console bringt deine Seite zwar nicht auf Platz eins der „Google-Charts“, ist aber ein spannendes Tool, das dir wichtige Insights ermöglicht. Zum einen, wie oft deine Seite/Unterseiten angeklickt werden und wie oft deine Seite in den Suchergebnissen erschienen ist. Darauf solltest du immer ein Auge haben.

4. Die Ladezeit deiner Webseite

Mal ganz davon abgesehen, dass die Geduldsspanne der Nutzer nach wenigen Sekunden verbraucht ist, nutzt Google die Ladezeit auch als Rankingfaktor. Ersteres ist übrigens keine Phrase. Eine Seite mit langer Ladezeit – und wir sprechen hier über Sekunden – reicht aus, um deine Besucher zu vertreiben. Ladezeitoptimierung kann z.B. von einem Webentwickler angepasst werden, solltest du damit Herausforderungen haben.

Wenn deine Basis geschaffen ist, werden SEO, Social Media und Werbung deine besten Freunde.

5. Nutze die Kraft von Social Media

Facebook und Instagram sind vermutlich die ersten Portale, die dir dabei in den Sinn kommen. Aber es gibt noch viele andere, die für deine Branche vielleicht sogar noch passender sind. Mögliche Portale, die du prinzipiell in Erwägung ziehen kannst, sind u.a.: Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn, Snapchat, Pinterest, Twitter und YouTube.

Überlege, welche dieser oder noch anderer Portale ein gutes Sprachrohr für dein Angebot sind.

Wichtig: Regelmäßigkeit! Wenn du Social Media als kostenloses Tool nutzen möchtest, musst du deine Gruppe(n) und/oder Fanpages kontinuierlich mit Inhalten füllen, die einen Mehrwert bieten und auf deine Webseite und dein Angebot verweisen.

6. Social Media Werbung

In Punkt 5 haben wir dir die kostenlose Nutzung von Social Media vorgestellt. Je nachdem, welche Reichweite du anstrebst, lohnt es sich, eine Anzeige z.B. auf Facebook, Instagram und/oder Google schalten zu lassen. Vorteil bei Google: du bezahlt nicht die Anzeige, sondern nur dann, wenn jemand die Anzeige direkt anklickt – Pay per Click wird das Prinzip auch genannt.

Natürlich kannst du auch einen erfahrenen Marketingspezialisten suchen, der dich bei deinen Marketingaktivitäten berät.

7. Offline Werbung betreiben

Offline Werbung ist für dich dann interessant, wenn du ein lokales oder regionales Angebot hast. Hier lohnt es sich, in einen Flyer zu investieren oder auch Anzeigen in regionalen sowie lokalen Zeitungen und Magazinen zu schalten.

Achte auch darauf, dass deine Webseite auf all deinen offiziellen Schreiben (Rechnungen, Geschäftspapier, Visitenkarte etc.) gut zu sehen ist.

8. SEO Onpage – Keywords

Jedem, der sich mit der Bekanntheit der eigenen Webseite beschäftigt, begegnet diesem Schlagwort – im wahrsten Sinne: Keywords. SEO ermöglichet es dir, dein Ranking bei Google zu steigern, anstatt auf den hinteren Rängen zu dümpeln und nicht gefunden zu werden.

Keywords spielen hierbei eine essenzielle Rolle. Sie sind die Begriffe, die ein Nutzer für seine Suche bei Google eingibt. Du solltest für deine Webseite eine intensive Keywordrecherche betreiben und deine Ergebnisse anschließend in die Texte deiner Webseite einfließen lassen.

Achtung: Hier ist das Motto – weniger ist mehr. Wenn du zu viele Keywords benutzt, wird Google das als Spam werten und deine Webseite im schlimmsten Fall als unseriös. Auch hier kannst du dir bei Bedarf Unterstützung holen.

9. Offpage SEO – Backlinks

Jetzt haben wir gleich zwei neue Begriffe in die Überschrift geworfen. Offpage SEO bedeutet nichts anderes, als dass SEO für deine Seite auf anderen Seiten betrieben wird – ergo offpage. Das können Webseiten, Foren oder Blogs sein, die deine Zielgruppe haben, aber nicht zu deiner direkten Konkurrenz gehören. Die Offpage-Optimierung ist ein viel und gern genutztes Mittel, um die Bekanntheit einer Seite zu erhöhen.

Es wird also z.B. ein Text erstellt, dessen Inhalt sich um dein Thema dreht und in dem ein Link zu deiner Seite untergebracht wird – der sogenannte Backlink.

10. Newsletter & Blog

Hierbei geht es nicht nur um Bekanntheit. Du willst deine Nutzer am besten auch halten und dafür sorgen, dass sie regelmäßig wiederkommen. Natürlich hängt auch das wieder stark von deinem Angebot ab, aber prinzipiell gibt es zu jedem Produkt und jeder Dienstleistung unzählige Möglichkeiten, Mehrwert zu bieten.

Mit Newslettern, einem Blog, Videos oder Templates (z.B. Checklisten) schaffst du dafür eine ideale Grundlage, deine Zielgruppe dauerhaft zu binden und den Traffic auf deiner Seite aufrechtzuerhalten. Außerdem ermöglichst du Google (z.B. mit SEO-optimierten Blogbeiträgen), dein Ranking weiterhin zu verbessern.

Wir wünschen dir einen Spitzenplatz auf dem Google-Treppchen und viel Erfolg mit deiner Seite!